Mein Fluchtinstinkt ist wieder da!!!! Nach letztem Samstag allein auf der Roppongi-Dori hatte ich gedacht, ich hätte dazu gelernt: Nie lächeln, ruhig unhöflich werden, die haben es nicht besser verdient. Wenn mich noch einer dieser alten schleimigen Wochenends-Roppongi-Säcke anquatscht, hab ich mir gesagt, dann hau ich ihm eine auf seine Schnauze. Selbstverständlich wollte ich unbedingt mit denen zu den onsen fahren, ich kenn die ja schließlich nicht - wär doch super! Und klar, trinken geh ich auch gern mit dir 40-Jährigem einsamen Typen. Klar, auf mein Zimmer kannst du auch mit. Es ist schon ziemlich nervig - allein geh ich Samstag Abend nicht mehr vor die Tür.
Gelernt hab ich trotzdem nichts. Zumindest unter der Woche fällt mir das Umsetzen des Gelernten schwer. Da flüchte ich weiterhin :-D Heute ist mir ein Japaner in der U-Bahn nach der Arbeit ein wenig auf die Pelle gerückt. Rein räumlich. Heeeej, schonmal was von personal distance gehört?! In Roppongi bin ich dann raus und er wollte noch versuchen, mich aufzuhalten, aber ich hatte ja schick meine Kopfhörer im Ohr und da war er auch schon - mein Instikt. Schnell weg!!!! Ich war noch nie so fix aus dem U-Bahn Tunnel wieder ans Tageslicht geraten. Er war wahrscheinlich auch noch nie so schnell. Da hab ich noch gehofft, dass er mich nicht wirklich verfolgt, sondern nur in meine Richtung eben muss, aus Zufall. Wie geplant und auch wieder entspannt bin ich dann zum Supermarkt gelaufen, weil ich kein Wasser mehr daheim hatte. Ich komm aus dem Supermarkt wieder raus und Überraschung, sitzt Monsieur auf der Bank vor dem Eingang. Unbeirrt bin ich dann noch meiner Lieblingsbeschäftigung nachgegangen - Starbucks und Bücher gucken. Nachdem ich ein Chagall Bildband durchgeblättert hab und auch mein Kaffee schon halb leer war, beschloss ich wieder Heim zu gehen. Hinter dem nächsten Bücherregal ZACK - Überraschung. Den hab ich schonmal gesehen.... Vielleicht geht er hier ja auch gern Kaffee trinken. Ja ne ist klar. Geeeeeeh! Lass mich in Ruhe, verfolge jemand anders, wenn das dein Hobby ist! - Hab ich zumindest gedacht. Gesagt hab ich nichts, bin raus aus dem Büchladen, wieder Richtung Metrostation, die der Ausgangspunkt dieser Verfolgung gewesen ist, um dann Heim zu gehen. Daheim angekommen war natürlich niemand unten am Empfang, weshalb ich vor meinem Zuhause dann noch in meiner Tasche wühlen musste um meine Tür-Karte zu suchen. Überraschung, wer geht da scheinheilig an mir vorbei?? Und wieder in die andere Richtung, als ich hübsch in Sicherheit in meine Schutzhütte gehüpft bin. 40 Minuten Verfolgung. 40 Min ignorieren. War voll anstrengend.
Versteh einer die Kulturen ;-)
Gelernt hab ich trotzdem nichts. Zumindest unter der Woche fällt mir das Umsetzen des Gelernten schwer. Da flüchte ich weiterhin :-D Heute ist mir ein Japaner in der U-Bahn nach der Arbeit ein wenig auf die Pelle gerückt. Rein räumlich. Heeeej, schonmal was von personal distance gehört?! In Roppongi bin ich dann raus und er wollte noch versuchen, mich aufzuhalten, aber ich hatte ja schick meine Kopfhörer im Ohr und da war er auch schon - mein Instikt. Schnell weg!!!! Ich war noch nie so fix aus dem U-Bahn Tunnel wieder ans Tageslicht geraten. Er war wahrscheinlich auch noch nie so schnell. Da hab ich noch gehofft, dass er mich nicht wirklich verfolgt, sondern nur in meine Richtung eben muss, aus Zufall. Wie geplant und auch wieder entspannt bin ich dann zum Supermarkt gelaufen, weil ich kein Wasser mehr daheim hatte. Ich komm aus dem Supermarkt wieder raus und Überraschung, sitzt Monsieur auf der Bank vor dem Eingang. Unbeirrt bin ich dann noch meiner Lieblingsbeschäftigung nachgegangen - Starbucks und Bücher gucken. Nachdem ich ein Chagall Bildband durchgeblättert hab und auch mein Kaffee schon halb leer war, beschloss ich wieder Heim zu gehen. Hinter dem nächsten Bücherregal ZACK - Überraschung. Den hab ich schonmal gesehen.... Vielleicht geht er hier ja auch gern Kaffee trinken. Ja ne ist klar. Geeeeeeh! Lass mich in Ruhe, verfolge jemand anders, wenn das dein Hobby ist! - Hab ich zumindest gedacht. Gesagt hab ich nichts, bin raus aus dem Büchladen, wieder Richtung Metrostation, die der Ausgangspunkt dieser Verfolgung gewesen ist, um dann Heim zu gehen. Daheim angekommen war natürlich niemand unten am Empfang, weshalb ich vor meinem Zuhause dann noch in meiner Tasche wühlen musste um meine Tür-Karte zu suchen. Überraschung, wer geht da scheinheilig an mir vorbei?? Und wieder in die andere Richtung, als ich hübsch in Sicherheit in meine Schutzhütte gehüpft bin. 40 Minuten Verfolgung. 40 Min ignorieren. War voll anstrengend.
Ich hab da mal was vorbereitet:
Rot ist der Weg zum Einkaufen, von der Metrostation in der Mitte aus,
blau ist der Heimweg, vom Kaffee, an der Metro vorbei, die Straße herunter ins Somerset.
Wochentags-Japaner verhalten sich ganz anders als Wochenends-Nicht-Japaner. Vielleicht ist das aber auch sone besondere Masche. Verfolgung. Das letzte Mal, als ich einen Japaner verfolgt habe, zufällig natürlich, ich hatte eben den gleichen Weg, da hat der auch immer zurückgeschaut und ich dachte, na toll, der glaubt doch, du verfolgst ihn... An der nächsten Kreuzung hat er mich dann zum Kaffee einladen wollen.
Rot ist der Weg zum Einkaufen, von der Metrostation in der Mitte aus, blau ist der Heimweg, vom Kaffee, an der Metro vorbei, die Straße herunter ins Somerset.
Versteh einer die Kulturen ;-)


