hmm. Natürlich habe ich mich von meinem Vorhaben, gleich am Sonntag zu schreiben, nicht großartig beeindrucken lassen... Aber den einen oder anderen Tag später ist ja auch noch okay :-D
Drei Tokio-Wochenenden habe ich nun schon hinter mir und das vierte steht kurz bevor! Die Zeit rennt unaufhaltsam davon. Was soll ich sagen? Ich hasse die Zeit eben.
In der Woche arbeite ich ja schwer, sodass ich dann nur am WE was erlebe.
An meinem ersten Wochenende bin ich als erstes zum TokyoTower gelaufen, der gleich um die Ecke ist. Den Eifelturm konnte ich aufgrund der Aufzugstörung oder auch aufgrund von Riesenandrang letztes Jahr nicht erklimmen - das sollte mir in Tokio nicht auch noch passieren! Der TokyoTower ist dem Eifelturm ziemlich ähnlich, aber zugegebenermaßen bei Weitem nicht so schön. Allein schon dieses Rot. Selbst der "Eifelturm" in Lyon ist bezaubernd im Vergleich... Dennoch! Ich bin also rauf. Den Mont-Blan.. ich mein natürlich den Fuji-san habe ich leider nicht gesehen, dafür aber 3 nette Leutchen aus Houston, Texas. Ich sah vielleicht einsam und verlassen aus, weshalb sie sich gleich meiner angenommen haben. Also Ilka: Du wirst in Houston keine Probleme haben, jemanden kennen zu lernen. Selbst in Tokio ist das ein Klacks :-D (Japaner kennen zu lernen ist da schon schwieriger). Weil ich dummerweise der Meinung war, die Treppen zum Tower seien eine tolle Alternative zu dem Aufzug hatte ich noch Tage später den schlimmsten Muskelkater meines Lebens!
Am Sonntag bin ich zu einem Schreinfestival gefahren. Die große Stadt und ich in der Dunkelheit und meine ersten ich-habe-mich-verlaufen-Erfahrungen. Japaner ziehen es zwar vor mich weiterhin auf Japanisch vollzuquatschen, auch wenn sie genau wissen, dass ich kein Wort verstehe - aber sie sind die besten und liebsten und hilfsbereitesten Wegfinder und Karten richtig-herum-Dreher. Dabei lachen sie auch gern. Entweder über die "gaijin" (Ausländer), die sich immer verlaufen oder über sich selbst, weil sie weiterhin Japanisch sprechen, aus Gewohnheit und ich sie verduzt anstarre. Das habe ich noch nicht herausgefunden. Dennoch ein sehr nettes Völkchen. Vielleicht merkt ihr, ich habe mich seitdem noch einige Male mehr verlaufen - oder was auch passiert, dass andere Ausländer MICH nach dem Weg fragen und ich ihnen erkläre, dass ich auch keine Ahnung habe, dass Japaner aber sehr hilfsbereit sind und ich dann den nächsten Passanten stellvertretend die Karte unter die Nase halte. "Sumi-masen? Do you speak English? No? I am looking for... [auf die Karte zeigen]"
Meine nächste Wochenendbekanntschaft nach den Amerikanern war dann ein Türke. Ich war wohl noch sehr geflasht von der offenen und freundlichen Art der Amerikaner, dass ich auch nachdem er mich angequatscht hat, gleich drauf los geblubbert habe und ihm das Gefühl gegeben haben muss, einen neuen Freund gefunden zu haben, nach dem Motto: Nun können wir gemeinsam fremd sein. 3 Min. später habe ich das bereut. Manchmal braucht es nur eine kurze Zeit und man weiß: liiiieber nicht. Ja Christin! Ich war schon dabei Pläne zu schmieden, wie ich im Bad der SchreinFestival Menge untertauchen könnte, um ihn los zu werden - einfach weglaufen. Aber du wärst stolz auf mich gewesen, denn das tat ich nicht. Aber ich muss gestehen, ich habe ihm auch nicht direkt gesagt, dass er lieber weitergehen soll. Was aber zählt ist, dass er bald gegangen ist und ich einen klasse schönen Abend hatte. Ich stand an der Straße zwischen vielen vielen Japanern. Natürlich haben die bemerkt, dass ich eine gaijin bin. Alle um mich rum haben sich also die größte Mühe gegeben, mich dauernd anzutippen, um mich auf die Dinge aufmerksam zu machen, die ich wohl uuuunbedingt sehen und fotografieren musste. Sie haben mit mir die Plätze getauscht, dass ich besser sehen konnte. Seeeehr nett. Ich mag die Japaner :-) Die Stimmung war super und es gab viele Fressbuden. Ein Paradies.
An meinem zweiten WE bin ich nach Ueno gefahren. Dort sollte laut Mama ein bekannter Markt sein, auf dem man günstig einkaufen könne. Jaa, ich habe mich über die Lebensmittelpreise hier beklagt. Aber der Ameyoko-Markt, der früher einmal ein Schwarzmarkt gewesen ist und auf dem es am WE nur so von Menschen wimmelt, stellte sich leider als weniger attraktive Einkaufsmöglichkeit dar. Als Deutsche das richtige zu finden ist nicht leicht. Wahrscheinlich können hier nur richtige Japaner richtig und auch günstig einkaufen. Der Markt war dennoch super! Ich hab Melone am Spieß und Oktopus gegessen. Das letztere muss ich aber nicht wiederholen. Dieses gummige war nicht meins und uach diese Saugnäpfe sehen nicht so aus, als seien sie zum Essen gemacht, obwohl der Geschmack ganz gut war.
Nach dem lebendigen und auch ein wenig stressigen Markt ging es in den schönen Ueno Park. Netter Ort. Ich war im Zoo und habe Eulen, AyeAyes, slow loris und vieles mehr angeschaut. Leider hat meine Kamera zu diesem Zeitpunkt schlapp gemacht. Ich habe Baseball angesehen und mich geärgert, dass ich um viertel vor 5 nicht mehr ins naturwissenschaftliche Museum gelassen wurde, obwohl normalerweise bis 5 Uhr Tickets verkauft werden.
Puuuh, vielleicht schreib ich morgen von den letzten Wochenenderlebnissen! Nun fehlt mir die Lust und von euch hat auch niemand Interesse, so lange Texte zu lesen ;-)
Drei Tokio-Wochenenden habe ich nun schon hinter mir und das vierte steht kurz bevor! Die Zeit rennt unaufhaltsam davon. Was soll ich sagen? Ich hasse die Zeit eben.
In der Woche arbeite ich ja schwer, sodass ich dann nur am WE was erlebe.
An meinem ersten Wochenende bin ich als erstes zum TokyoTower gelaufen, der gleich um die Ecke ist. Den Eifelturm konnte ich aufgrund der Aufzugstörung oder auch aufgrund von Riesenandrang letztes Jahr nicht erklimmen - das sollte mir in Tokio nicht auch noch passieren! Der TokyoTower ist dem Eifelturm ziemlich ähnlich, aber zugegebenermaßen bei Weitem nicht so schön. Allein schon dieses Rot. Selbst der "Eifelturm" in Lyon ist bezaubernd im Vergleich... Dennoch! Ich bin also rauf. Den Mont-Blan.. ich mein natürlich den Fuji-san habe ich leider nicht gesehen, dafür aber 3 nette Leutchen aus Houston, Texas. Ich sah vielleicht einsam und verlassen aus, weshalb sie sich gleich meiner angenommen haben. Also Ilka: Du wirst in Houston keine Probleme haben, jemanden kennen zu lernen. Selbst in Tokio ist das ein Klacks :-D (Japaner kennen zu lernen ist da schon schwieriger). Weil ich dummerweise der Meinung war, die Treppen zum Tower seien eine tolle Alternative zu dem Aufzug hatte ich noch Tage später den schlimmsten Muskelkater meines Lebens!
Am Sonntag bin ich zu einem Schreinfestival gefahren. Die große Stadt und ich in der Dunkelheit und meine ersten ich-habe-mich-verlaufen-Erfahrungen. Japaner ziehen es zwar vor mich weiterhin auf Japanisch vollzuquatschen, auch wenn sie genau wissen, dass ich kein Wort verstehe - aber sie sind die besten und liebsten und hilfsbereitesten Wegfinder und Karten richtig-herum-Dreher. Dabei lachen sie auch gern. Entweder über die "gaijin" (Ausländer), die sich immer verlaufen oder über sich selbst, weil sie weiterhin Japanisch sprechen, aus Gewohnheit und ich sie verduzt anstarre. Das habe ich noch nicht herausgefunden. Dennoch ein sehr nettes Völkchen. Vielleicht merkt ihr, ich habe mich seitdem noch einige Male mehr verlaufen - oder was auch passiert, dass andere Ausländer MICH nach dem Weg fragen und ich ihnen erkläre, dass ich auch keine Ahnung habe, dass Japaner aber sehr hilfsbereit sind und ich dann den nächsten Passanten stellvertretend die Karte unter die Nase halte. "Sumi-masen? Do you speak English? No? I am looking for... [auf die Karte zeigen]"
Meine nächste Wochenendbekanntschaft nach den Amerikanern war dann ein Türke. Ich war wohl noch sehr geflasht von der offenen und freundlichen Art der Amerikaner, dass ich auch nachdem er mich angequatscht hat, gleich drauf los geblubbert habe und ihm das Gefühl gegeben haben muss, einen neuen Freund gefunden zu haben, nach dem Motto: Nun können wir gemeinsam fremd sein. 3 Min. später habe ich das bereut. Manchmal braucht es nur eine kurze Zeit und man weiß: liiiieber nicht. Ja Christin! Ich war schon dabei Pläne zu schmieden, wie ich im Bad der SchreinFestival Menge untertauchen könnte, um ihn los zu werden - einfach weglaufen. Aber du wärst stolz auf mich gewesen, denn das tat ich nicht. Aber ich muss gestehen, ich habe ihm auch nicht direkt gesagt, dass er lieber weitergehen soll. Was aber zählt ist, dass er bald gegangen ist und ich einen klasse schönen Abend hatte. Ich stand an der Straße zwischen vielen vielen Japanern. Natürlich haben die bemerkt, dass ich eine gaijin bin. Alle um mich rum haben sich also die größte Mühe gegeben, mich dauernd anzutippen, um mich auf die Dinge aufmerksam zu machen, die ich wohl uuuunbedingt sehen und fotografieren musste. Sie haben mit mir die Plätze getauscht, dass ich besser sehen konnte. Seeeehr nett. Ich mag die Japaner :-) Die Stimmung war super und es gab viele Fressbuden. Ein Paradies.
An meinem zweiten WE bin ich nach Ueno gefahren. Dort sollte laut Mama ein bekannter Markt sein, auf dem man günstig einkaufen könne. Jaa, ich habe mich über die Lebensmittelpreise hier beklagt. Aber der Ameyoko-Markt, der früher einmal ein Schwarzmarkt gewesen ist und auf dem es am WE nur so von Menschen wimmelt, stellte sich leider als weniger attraktive Einkaufsmöglichkeit dar. Als Deutsche das richtige zu finden ist nicht leicht. Wahrscheinlich können hier nur richtige Japaner richtig und auch günstig einkaufen. Der Markt war dennoch super! Ich hab Melone am Spieß und Oktopus gegessen. Das letztere muss ich aber nicht wiederholen. Dieses gummige war nicht meins und uach diese Saugnäpfe sehen nicht so aus, als seien sie zum Essen gemacht, obwohl der Geschmack ganz gut war.
Nach dem lebendigen und auch ein wenig stressigen Markt ging es in den schönen Ueno Park. Netter Ort. Ich war im Zoo und habe Eulen, AyeAyes, slow loris und vieles mehr angeschaut. Leider hat meine Kamera zu diesem Zeitpunkt schlapp gemacht. Ich habe Baseball angesehen und mich geärgert, dass ich um viertel vor 5 nicht mehr ins naturwissenschaftliche Museum gelassen wurde, obwohl normalerweise bis 5 Uhr Tickets verkauft werden.
Puuuh, vielleicht schreib ich morgen von den letzten Wochenenderlebnissen! Nun fehlt mir die Lust und von euch hat auch niemand Interesse, so lange Texte zu lesen ;-)

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